Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden leider sowohl der Wassertag, als auch das Schulfest abgesagt!


Informationen zum Coronavirus  Stand  Freitag,  13.03.2020  12.00 Uhr


Nach wie vor beschäftigt auch unsere Schulgemeinschaft das Thema Coronavirus und der angemessene Umgang damit. Wir können die vielfältigen Sorgen und Bedenken von Schülerinnen, Schülern und Eltern angesichts dieser wirklich außergewöhnlichen Situation sehr gut nachvollziehen.

In der jetzigen Situation und auch während oder nach einer eventuellen Schließung der Schule gilt:
Uns ist es sehr wichtig, dass keine Schülerinnen, Schüler oder ganze Familien durch Mutmaßungen über eventuelle Krankheitsfälle oder ähnliches stigmatisiert werden.
Für diese schwierige Gemengelage kann niemand etwas und Schuldzuweisungen helfen niemandem weiter.

Wir sind zuversichtlich, dass wir als Schulgemeinschaft souverän und achtsam, aber auch gelassen und solidarisch mit dieser für alle herausfordernden Situation umgehen!


Zu den gewiss drängenden Fragen insbesondere der Abschlussklasse im Blick auf die Prüfungen können wir aktuell noch nichts Belastbares sagen; sobald hier vom Land angesichts kommender Entwicklungen eine Vorgabe erfolgt, werden wir Sie aber selbstverständlich umgehend informieren.
Nachfolgend zitieren wir aus dem letzten Schreiben vom 10.03.20 des Ministerialdirektors Michael Föll:


„Sehr geehrte Damen und Herren,
die Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus stellt sich nach wie vor als dynamisch dar.
Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Land auf die Einschätzung des Robert-Koch-lnstituts (RKl). Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit vom Robert-Koch-lnstitut insgesamt weiter als mäßig eingeschätzt. Das Robert-Koch-lnstitut klassifiziert international seit heute ganz Italien sowie den ganzen lran und nicht mehr nur einzelne Regionen in diesen beiden Staaten als Risikogebiete. lnsgesamt identifiziert das Robert-Koch-lnstitut damit als Risikogebiete folgende Regionen:
- ganz Italien
- in Ghina: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
- ganz lran
- in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)


ln einer aktuellen Mitteilung empfiehlt das Ministerium für Soziales und lntegration darüber hinaus, das französische DéHaut-Rhin im südlichen Elsass,  das an Südbaden grenzt, für Baden-Württemberg zusätzlich wie ein Risikogebiet zu behandeln. Aufgrund der neuen Bewertung bezogen auf Risikogebiete informiert das Kultusministerium erneut alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden Regelungen, die umzusetzen sind.


Diese haben wir auch bereits im Schreiben vom 6. März 2020 übermittelt:


Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden - unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der lnkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen. Personen, die aus dem Département Haut-Rhin zur Schule oder Arbeit nach Baden-Württemberg pendeln, sollen entsprechend der Empfehlung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zunächst für 14 Tage zu Hause zu bleiben.


Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVI D-1 9-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.
Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen, die wir bereits im Schreiben vom 28. Februar 2020 mitgeteilt haben:

  •  Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  •  Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmelzen, Husten, Schnupfen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  •  Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14Tage Kontakt zu einem bestätigt an GOVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen - unabhängig vom Auftreten von Symptomen.
    …“   > Zitatende<


Da es sich bei diesem Thema nach wie vor um einen äußerst dynamischen Prozess handelt, bitten wir Sie, sich selbst auch weiterhin über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
Dafür empfehlen wir Ihnen folgende Internetseiten:


Robert-Koch-lnstitut (RKl) : Risikobewertung


Landesgesundheitsamt


Kultusministerium B.-W.


Gesundheitsamt Emmendingen


Herzliche Grüße
Frank Viernickel
Schulleitung